Aktivitäten

Exkursionen und Stadtrundgänge

Das Mechitaristenkloster in Wien

Geführte Besichtigung eines der weltweit bedeutendsten Zentren armenischer Kultur

Während der Führung durch das Mechitaristenkloster in Wien, eines der bedeutendsten Zentren armenischer Kultur weltweit, erhalten Sie Einblicke in seine wertvollen Bestände: über 2.600 Handschriften, 150.000 Bücher, die größte Sammlung armenischer Zeitschriften sowie kostbare und einzigartige Kunstwerke aus aller Welt.

Anmeldung erforderlich.
Montag, 24. August 2026, 15:00 – 17:00 Uhr
Freitag, 28. August 2026, 15:00 – 17:00 Uhr
Ort: Mechitaristenkloster Wien
Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei zugänglich.
Teilnahmegebühr: 12 €
Maximale Teilnehmendenzahl: 40 pro Termin
Anmeldeschluss: 31. Juli 2026, 23:59 Uhr (CEST)

Ephesos Museum

Führung mit Schwerpunkt auf den österreichischen Ausgrabungen in Ephesos und ihren Funden

Ephesos (Türkiye) war eine der bedeutendsten Städte der Antike. Trotz schwerer Erdbeben und der allmählichen Verlandung seiner Häfen blieb die Stadt in der Spätantike und im byzantinischen Zeitraum ein wichtiges Zentrum.
Die österreichischen Ausgrabungen in Ephesos begannen im Jahr 1895. Funde aus den ersten Jahren gelangten als Geschenk des Sultans an den österreichischen Kaiser nach Wien und sind heute im Ephesos Museum des Kunsthistorischen Museums ausgestellt. Georg Plattner, Direktor der Sammlung, gibt einen Überblick über frühere und aktuelle Projekte.

Anmeldung erforderlich.
Dienstag, 25. August 2026, 14:30 – 15:30 Uhr
Thursday, 27 August 2026, 14:30 – 15:30 Uhr
Ort: Ephesos Museum
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.
Teilnahmegebühr: 12 €
Maximale Teilnehmendenzahl: 30 pro Termin
Anmeldeschluss: 31. Juli 2026, 23:59 Uhr (CEST)

Stephansdom

Geführte Besichtigung des Doms mit Zugang zu ausgewählten Bereichen

St. Stephan steht gegenwärtig wie ein Monument unverbaut auf einem großen Platz im Zentrum der österreichischen Hauptstadt. Bemerkenswert sind der überhohe, pyramidenförmige Turm und das unverwechselbare gigantische Dach aus farbig glasierten Ziegeln. Die gesamte Ausführung der Kirche verkörpert qualitätsvollste Kunst von internationalem Rang. Im Zentrum der Führung durch den Dom stehen Besonderheiten wie die Begehung des Dachbodens und der Bartholomäuskapelle mit den „Herzogsscheiben“, die Besichtigung des „Friedrichsgrabes“ und des Fürstenportals mit dem „Paulussturz“.

Anmeldung erforderlich.
Mittwoch, 26. August 2026, 9:30 – 11:30 Uhr
Donnerstag, 27. August 2026, 9:30 – 11:30 am
Ort: Stephansdom
Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei zugänglich.
Teilnahmegebühr: 5 €
Maximale Teilnehmendenzahl: 25 pro Termin
Anmeldeschluss: 31. Juli 2026, 23:59 Uhr (CEST)

Zwischen Ostarrichi und dem Bosporus. Wien, Byzanz, die Kreuzzüge und das globale Mittelalter

Geführter Stadtrundgang durch Wien mit Fokus auf mittelalterliche und byzantinische Verflechtungen

Wien lag bereits im Mittelalter an der Schnittstelle bedeutender überregionaler Verkehrswege. Pilger, Kreuzfahrer und Händler passierten die Stadt auf ihrem Weg entlang der Donau nach Südosteuropa und Konstantinopel. Zwei byzantinische Prinzessinnen ließen sich im 12. und 13. Jahrhundert als Ehefrauen österreichischer Kaiser in Wien nieder. Steppennomadische Gruppen wie die Hunnen, Awaren, Magyaren, Kumanen und Mongolen stellten Verbindungen zu den weiten Räumen Zentraleurasiens her. Waren, Handschriften und andere Objekte gelangten aus verschiedenen Teilen der mittelalterlichen Welt an die Donau. Dieser Rundgang folgt den Spuren des globalen Mittelalters im historischen Zentrum Wiens von der Spätantike bis ins 15. Jahrhundert.

Anmeldung erforderlich.
Dienstag, 25. August 2026, 9:00 – 11:30 Uhr
Treffpunkt: Universität Wien, Haupteingang
Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei zugänglich.
Teilnahmegebühr: 20 €
Maximale Teilnehmendenzahl: 25
Anmeldeschluss: 31. Juli 2026, 23:59 Uhr (CEST)

Die Stadt des Goldenen Apfels. Osmanische Perspektiven auf Wien zwischen Belagerungen, Handel und Spionage

Geführter Stadtrundgang zu osmanischen Perspektiven auf Wien

Mit der osmanischen Eroberung Ungarns im Jahr 1526 wurde Wien zu einem zentralen Ziel weiterer Expansionspläne der Sultane. Zwei große Belagerungen in den Jahren 1529 und 1683 scheiterten zwar, prägten jedoch die Entwicklung der Stadt und ihr historisches Gedächtnis nachhaltig. Wien war jedoch auch Gegenstand von Beschreibungen und Bewunderung durch osmanische Reisende, Gesandte und Spione. Darüber hinaus zog die Stadt osmanische Untertanen unterschiedlicher religiöser Zugehörigkeit als Händler und Migranten an. Der Rundgang erschließt diese osmanischen Aspekte Wiens im heutigen Stadtbild und greift dabei auch auf historische Bild- und Textquellen zurück.

Anmeldung erforderlich.
Mittwoch, 26. August 2026, 9:00 – 11:30 Uhr
Treffpunkt: Universität Wien, Haupteingang
Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei zugänglich.
Teilnahmegebühr: 20 €
Maximale Teilnehmendenzahl: 25
Anmeldeschluss: 31. Juli 2026, 23:59 Uhr (CEST)

Überschwemmungen, Brände und Seuchen. Eine Reise in die Umweltgeschichte des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wien

Geführter Stadtrundgang zu Naturkatastrophen und urbanem Wandel in Wiens Vergangenheit

Wie alle vormodernen Städte war auch Wien von verschiedenen Naturkatastrophen betroffen – von der Late Antique Little Ice Age bis zur Late Medieval Little Ice Age, von der ersten Pestpandemie (der „Justinianischen Pest“) bis zur zweiten, dem „Schwarzen Tod“. Wiederkehrende Überschwemmungen der Donau und anderer Flüsse veränderten das Stadtbild oft auf dramatische Weise, während Stürme, Brände und sogar Erdbeben Menschenleben und Gebäude zerstörten. Auf Grundlage neuester Erkenntnisse aus Archäologie und Umweltgeschichte untersucht der Rundgang die ökologischen Dynamiken Wiens von der Römerzeit bis ins frühe 19. Jahrhundert.

Anmeldung erforderlich.
Donnerstag, 27. August 2026, 9:00 – 11:30 Uhr
Treffpunkt: Universität Wien, Haupteingang
Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei zugänglich.
Teilnahmegebühr: 20 €
Maximale Teilnehmendenzahl: 25
Anmeldeschluss: 31. Juli 2026, 23:59 Uhr (CEST)

Stornobedingungen

Eine Rückerstattung der Registrierungsgebühr ist nach Abschluss der Anmeldung zu keinem Zeitpunkt möglich.