Aktivitäten
Ausstellungen
Spurensuche Byzanz: Fragmente des Griechischen Mittelalters
Jahresausstellung im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek
Entdecken Sie die diesjährige Jahresausstellung im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek, die dem „Fragment“ im griechischen Mittelalter gewidmet ist. Präsentiert werden materielle Fragmente schriftlicher Artefakte, Textfragmente in neuen Kontexten sowie Zeugnisse individueller Lebenswelten als Fragmente der Gesellschaft. Freuen Sie sich auf Einblicke in den byzantinischen Alltag jenseits schimmernder Mosaiken.
Die Ausstellung ist für alle Kongressteilnehmenden gegen Vorlage ihres Konferenzausweises kostenfrei zugänglich.
Öffnungszeiten: 10:00–18:00 Uhr (Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag), 10:00–21:00 Uhr (Donnerstag), Montag geschlossen.
Ort: Papyrusmuseum (Österreichische Nationalbibliothek)
Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.
Während der Kongresswoche bieten die Kuratorinnen Krystina Kubina und Giulia Rossetto Führungen durch die Ausstellung an.
Im Zeichen der Siegel: Geschichte und Kultur im östlichen Mittelmeerraum (von römischer Zeit zum Mittelalter)

Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft Ägyptens werden über Tonsiegel auf Papyri aus den Beständen der Papyrussammlung/ÖNB erhellt. Die Vielfalt des Lebensraumes des oströmischen Reiches sowie Verwaltungsapparat, Aristokratie, Gesellschaft und Kirche werden anhand ausgewählter Bleisiegel der Privatsammlung A.-K. Wassiliou-Seibt dargestellt, welche aufgrund ihrer Inschriften soziale und historisch-geographische Mikrostrukturen beleuchten.
Die Ausstellung ist für alle Kongressteilnehmenden kostenfrei zugänglich.
25., 26., 28., 29. August 2026, 10:00 – 18:00 Uhr;
27. August 2026, 10:00 – 21:00 Uhr
Ort: Papyrusmuseum (Österreichische Nationalbibliothek)
Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.
Posterity and Glittering Materiality
Ausstellung Nina Gamsachurdia, kuratiert durch die Lechbinska Gallery

Die Lechbinska Gallery präsentiert Posterity and Glittering Materiality, eine Einzelausstellung der in Georgien geborenen und in der Schweiz lebenden Künstlerin Nina Gamsachurdia. Im Mittelpunkt stehen Mandylien und Stelen – Formate der frühchristlichen und georgischen Kunst –, die Gamsachurdia in einer zeitgenössischen Auseinandersetzung mit Materialität, Erinnerung und kulturellem Erbe neu interpretiert.
Die Ausstellung ist für alle Kongressteilnehmenden kostenfrei zugänglich.
Ort: Universität Wien, Festsaalbereich
Öffnungszeiten: Montag, 24. August, 11:45 bis 17:30 Uhr. Dienstag, 25. August, bis Samstag, 29. August, 10:00 bis 17:30 Uhr.
Coins of Crisis: Power and Money in Late Byzantium and Beyond
Münzausstellung in der Postsparkasse, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Die politische Zersplitterung und kulturelle Vielfalt des östlichen Mittelmeerraums nach dem Vierten Kreuzzug von 1204 spiegeln sich auch in einer Vielzahl von Währungen wider. In dieser Ausstellung werden Münzen aus dem späten Byzanz und benachbarten Herrschaftsgebieten nicht nur als Zahlungsmittel gezeigt, sondern auch als Ausdruck von Macht sowie als Zeugnisse sozioökonomischer Verflechtungen. Zugleich geben sie Einblick in die innovative Forschung des jungen Sammlers dieser Stücke, Samuel Ernest Logan Cowell.
Die Ausstellung ist für alle Kongressteilnehmenden kostenfrei zugänglich.
Dienstag, 25. bis Donnerstag, 27. August 2026, 11:00 – 16:00 Uhr
Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Mittelalterforschung (IMAFO), Abteilung Byzanzforschung. Georg Coch-Platz 1, 1010 Wien, 3. Stock.
Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.
Nachbyzantinische Ikonen aus der Metropolis von Österreich
Ikonenausstellung in der Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit

Diese Ausstellung zeigt Ikonen aus dem Bestand der griechisch-orthodoxen Metropolis von Österreich. Die Ikonen wurden im späten 18. und 19. Jahrhundert erworben. Einige von ihnen wurden der Metropolis von bedeutenden Förderern jener Zeit gestiftet und sind eindrucksvolle Zeugnisse griechischer Kultur im kaiserlichen Wien.
Die Präsentation ist für Kongressteilnehmende sowie für die Öffentlichkeit frei zugänglich.
Montag, 24. bis Donnerstag, 27. August 2026, 11:00 – 15:30 Uhr
Venue: Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, Fleischmarkt 13, 1010 Wien.
The event is not wheelchair-accessible.
Die Präsentation ist nicht barrierefrei zugänglich.
The Stimulant Sea: Sugar, Coffee, & the Acquisition of Taste
Poster-Ausstellung von Dumbarton Oaks zu den globalen Geschichten von Zucker und Kaffee im Raum des Roten Meeres

Diese Ausstellung beleuchtet die miteinander verflochtenen und als Handelsgüter geprägten Geschichten von Zucker und Kaffee in einem spezifischen Raum und Zeitraum: dem mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Roten Meer, verstanden als kulturelle Verbindungszone zwischen dem Mittelmeerraum sowie Afrika, Arabien und dem Indischen Ozean. Im Mittelpunkt stehen vier miteinander verbundene Themen: Erstens die Handelsnetzwerke und Wissenszirkulationen, die die Entstehung von Zucker und Kaffee in ihrer heutigen Form geprägt haben; zweitens ihre frühen medizinischen Verwendungen; drittens die sozialen Praktiken, durch die Zucker und Kaffee Teil des alltäglichen Konsums wurden; und viertens die Arbeitssysteme, die ihre Produktion und weltweite Verbreitung ermöglichten.
Diese Poster-Ausstellung war Teil einer Präsentation im Dumbarton Oaks Museum im Rahmen des Symposiums Africa and Byzantium (2025) und zielte darauf ab, historisch orientierte Forschung mit der Gegenwart zu verbinden. Als Public-History-Initiative richtete sie sich an ein breites Publikum, einschließlich Besucher*innen mit begrenzten Vorkenntnissen zum östlichen Mittelmeerraum und zur byzantinischen Welt.
Die Ausstellung ist für alle Kongressteilnehmenden kostenfrei zugänglich.
Während der gesamten Kongresswoche
Ort: Arkadenhof, Universität Wien
Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.
Ephesos – A Metropolis of the Ancient World and Modern Archaeological Project
Poster-Ausstellung des Österreichischen Archäologischen Instituts der ÖAW zu den Forschungen in Ephesos

Seit über 130 Jahren erforscht das Österreichische Archäologische Institut der ÖAW die antike Metropole Ephesos, eine bedeutende UNESCO-Welterbestätte in der Türkei. Die Ausgrabungen dokumentieren eine rund 9.000-jährige Siedlungsgeschichte. Ein internationales Forschungsteam untersucht soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte des antiken Lebens. Die Postersession präsentiert dieses Großprojekt mit einem Schwerpunkt auf der materiellen Kultur sowie auf Ernährung, Vegetation, Landwirtschaft und Viehzucht in byzantinischer Zeit.
Die Ausstellung ist für alle Kongressteilnehmenden kostenfrei zugänglich.
Während der gesamten Kongresswoche
Ort: Arkadenhof, Universität Wien
Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.
Stornobedingungen
Eine Rückerstattung der Registrierungsgebühr ist nach Abschluss der Anmeldung zu keinem Zeitpunkt möglich.

